Review: The Vanishing of Ethan Carter

Review: The Vanishing of Ethan Carter

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The Vanishing of Ethan Carter habe ich bereits im März diesen Jahres außerhalb des Streams durchgespielt und da ich es für ein sehr schönes Spiel mit einer durchaus gelungenen Story halte, wollte ich dem Spiel an dieser Stelle ein kleines Review gönnen, um es evtl. einer breiteren Masse an Spielern schmackhaft zu machen.

Schon in seiner ursprünglichen Version auf der Unreal 3 Engine konnte das Spiel grafisch überzeugen und hat eine sehr intensive und „realistische“ Atmosphäre geschaffen, welche Anfang September durch eine kostenfreie Redux Version auf Basis der Unreal 4 Engine nochmal verbessert wurde. Die Redux Version steht allen Käufern des ursprünglichen Spiels kostenfrei zugänglich, sowie auch allen zukünftigen Käufern der Grundversion. Gesteuert wird das Spiel entweder per Gamepad oder Tastatur/Maus. Die Steuerung ist gut gelöst und erschließt sich dem Spieler somit umgehend.

In The Vanishing of Ethan Carter schlüpft man in die Rolle des Privatdedektivs Paul Prospero, welcher das mysteriöse Verschwinden von Ethan Carter untersucht. Um an dieser Stelle die Spannung bezüglich der Geschichte aufrecht zu erhalten, werde ich nicht weiter auf die Story eingehen, sondern nur so viel sagen, dass man je weiter die Story voranschreitet sich immer häufiger fragt, was einem im nächsten Haus oder hinter der nächsten Wegbiegung erwartet und was für Geheimnisse man noch aufdecken wird.

Wer nun auf den Punkt Kaufempfehlung „Ja oder Nein?“ wartet, dem möchte ich sagen, sofern man Spiele wie Dear Esther oder The Old City: Leviathan mag kann hier zu schlagen, denn es handelt sich um eine Mystery Geschichte, welche durchaus ähnlich unterhaltsam erzählt wird wie bei den zuvor genannten Spielen und sich im Verlauf des Spiels immer mehr verdichtet. Wer allerdings eher ein Spiel wie Slenderman, Outlast, Kholat  oder ähnliches erwartet, der könnte enttäuscht sein, denn auch wenn sie durchaus genre verwandt sind, gibt es keine bzw. nur wenige wirkliche Bedrohungen in The Vanishing of Ethan Carter, es geht vorrangig um die Erzählung einer Geschichte.

Abschließend kann ich durchaus sagen, dass das Entwicklerstudio The Astronauts alles in allem ein gelungenes Spiel auf die Beine gestellt hat, was man für knapp 19 Euro im Steamstore erstehen kann und eine Spielzeit von circa 8 Stunden besitzt, wenn man alles erforscht und nicht durchs Spiel hetzt. Darüber hinaus erhält man noch kostenfrei die Redux Version des Spiels, welche durch die Unreal 4 Engine noch eine gehörige Aufwertung erfahren hat. Einzig die nicht vorhandene Einführung ins Spiel könnte den einen oder anderen Spieler verwirren bzw. nicht gefallen, wobei ich es eher als Herausforderung gesehen habe.

Nachstehend findet ihr noch ein paar Screenshots aus dem offiziellen Mediafiles zum Spiel, sowie einen Trailer zum Spiel.

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  • PRÄSENTATION
  • SPIELDESIGN
  • BALANCE
  • STORY/ATMOSPHÄRE
  • UMFANG

Kurzfassung

Kritik kann ich eigentlich nicht wirklich üben, da mich das Spiel mit seiner Story vom Anfang bis ans Ende fesseln konnte und es keine wirklichen Frustmomente im Spiel gab. Einzig beim Umfang gibt es einen leichten Punktabzug, da ich gerne noch länger gespielt hätte und somit ein wenig enttäuscht war, dass die Story bereits nach knappen 8 Stunden ein Ende gefunden hat.

4.6

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